´╗┐ Erbschaft-Mediation - Jennifer Wassermann
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Erbschaft

 

 

Erbschaft

Auch in harmonischen Familien kann es im Erbschaftsfall zu heftigen Konflikten kommen. Fragen des Testamentes, der Vor- und Nacherbschaft oder auch einer Vorsorgevollmacht bereiten immer wieder Kopfzerbrechen. Mediation kann im Vorfeld Konflikte vermeiden oder auch bei einer bereits vorhandenen Eskalation die Situation lösen.


Ein Beispiel *

Die Ausgangssituation
Herr Z. ist Witwer und 76 Jahre alt. Er besitzt ein großes Haus, in dem er alleine lebt. Herr Z. hat drei Erwachsenen Kindern, die zwar alle berufstätig sind, jedoch sehr unterschiedliche finanzielle Situationen haben. Er möchte gerne das Haus seiner Tochter vererben, da diese alleinerziehend ist und finanzielle Probleme hat. Herr Z. traut sich nicht mit seinen Kindern darüber zu sprechen. Einerseits möchte er alle Kinder gleich behandeln, andererseits möchte er seine Tochter unterstützen. Eine Gleichbehandlung würde den Verkauf des Hauses bedeuten. Diese Situation belastet den Witwer.

Die Mediation

Herr Z. entscheidet sich dazu, die Erbaufteilung mit seinen Kindern gemeinsam und im Rahmen einer Mediation zu besprechen, um von Anfang an mögliche Missverständnisse zu vermeiden und den Familienfrieden wahren zu können. In nur einer Mediationssitzung stellt sich heraus, dass die Tochter das Elternhaus überhaupt nicht erben möchte.

 

Die Lösung

Ein Sohn erbt das Haus und zahlt die Geschwister aus. Herr Z. ist sehr erleichtert und muss nun nicht länger fürchten, dass sich seine Kinder nach seinem Tod um das Erbe streiten könnten. Auch die Tochter ist froh, das Haus nicht erben zu "müssen" , da es für sie eine zusätzliche Belastung gewesen wäre. Durch die Auszahlung durch ihren Bruder wird sie finanziell unabhängiger.

 

 

* Bei den beschriebenen Beispielen handelt es sich um fiktive Fälle, um zu zeigen, wie ein Konflikt aussehen könnte und durch Mediation gelöst werden könnte.